Erromango

Große Teile Erromangos sind unbewohnt und kaum entwickelt. Die Haupteinnahmequelle der Insel bilden Sandelholz (Saison von Juni bis August) und Palmdiebe. Der Abbau von Sandelholz erfolgt in den Urwäldern wie schon im 19. Jahrhundert durch Handarbeit. Da das Geschäft lukrativ ist, wird auch der Neuanbau von Sandelholz immer populärerer.

Erromango liegt in der Nähe von Efate allerdings gibt es nicht viele Flüge, weshalb für einen Besuch auf dieser Insel mehrere Tage eingeplant werden müssen. Für Touristen ist Erromango mit Sicherheit nicht die einfachste, dafür aber wahrscheinlich die unberührteste Insel.

Aktivitäten/Sehenswürdigkeiten

Erromango ist ein ideales Ziel für Trekking und Buschwanderungen. Die Kauri-Wälder zählen zu den größten Attraktionen, doch ihre Abgeschiedenheit und hohe Gebühren schrecken viele Besucher ab. Darüber hinaus gibt es viele weitere Waldgebiete und gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.

Unterkunft

Kommerzielle Unterkünfte beschränken sich auf einen Bungalow und ein Gästehaus in Upongkor, einem kleinen Dorf an der Dillon’s Bay. Ansonsten kann eine Unterbringung privat in den Dörfern arrangiert werden. Camping ist ebenfalls möglich.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Auf Erromango gibt es zwei Flugplätze: einen im Nordwesten (Dillon’s Bay) und einen im Südosten (Ipota). Air Vanuatu fliegt 2-3mal pro Woche nach Erromango. Bitte beachten Sie, dass der Flugplatz an der Dillon’s Bay bei Regen aufgrund der tiefen Wolkendecke und/oder der feuchten Bedingungen geschlossen werden kann. Weitere Informationen und die aktuellsten Flugpläne finden Sie auf der Website von Air Vanuatu.

Tipps

Auf Erromango gibt es nur eine einzige Straße, die von Upongkor zum Flugplatz an der Dillon´s Bay führt. Die Fortbewegung findet daher hauptsächlich zu Fuß oder mit Schnellbooten statt. Eine Fahrt von der Dillon’s Bay zur Pongkil Bay kostet etwa 5000 Vatu und für eine Fahrt zum South River werden etwa 10.000 Vatu berechnet. An der Pongkil Bay gibt es keine Mündungen, so dass man vom Boot auf die Felsen oder Riffe springen muss, um an Land zu kommen. Bei Wellengang besteht die Gefahr, das Ziel zu verfehlen (ein großer Spaß!).

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